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    Dirk Harbecke, Chairman von Rock Tech Lithium, erläutert Hintergründe zum Lithiummarkt

    Vor allem deutsche Medien berichten, dass die Hersteller von Elektroautos die Bestellungen nicht im vollen Umfang bedienen können. Vor allem ein Bericht des Manager Magazins fand große Beachtung. Danach muss Daimler die Auslieferung des neuen elektrisch angetriebenen SUVs EQC in diesem Jahr auf 30.000 Stück drosseln. Eigentlich war ursprünglich die doppelte Menge geplant. Als Ursache nannte der Bericht einen Mangel an geeigneten Batteriezellen. Daimler dementierte umgehend die Aussagen des renommierten Wirtschaftsmagazins.

    Ähnliche Gerüchte gibt es um den e-tron von Audi – ebenfalls ein neuer Elektro-SUV, der erst seit ein paar Monaten auf dem Markt ist. Nach unbestätigten Meldungen produziert das Audi-Werk in Brüssel derzeit – zumindest zum Teil – Autos ohne Batterie, die dann später nachgerüstet werden sollen.

    Schließlich berichtete die Financial Times Anfang Februar, dass Jaguar die Produktion seines Elektro-SUVs i-Pace beim Auftragsfertiger Magna Steyr in Graz unterbrechen muss. Der Grund seien Nachschubprobleme bei den Batteriezellen, die von LG Chem aus Polen zugeliefert werden.

    Bereits im vergangenen Jahr wurden in der Branche immer wieder Engpässe bei Batteriezellen kolportiert. Diese Gerüchte betrafen zum Beispiel Jaguar beziehungsweise dessen elektrisch angetriebenen i-Pace oder den südkoreanischen Hersteller Kia.

    Derzeit ist es kaum möglich, zu dieser Problematik verlässliche Informationen zu erhalten – deshalb ist dieses Mal die Headline des Newsletters auch mit einem Fragezeichen versehen. Tatsache ist allerdings, dass sich alle europäischen Volumen-Hersteller auf die Zulieferung mit Batteriezellen verlassen. Damit haben sie das Herzstück von Elektroautos nicht in eigener Hand. Nur Volkswagen plant zusammen mit dem norwegischen Start-up Northvolt eine eigene Zellenfertigung in Deutschland. Doch auch diese wird erst zum Jahreswechsel 2023/2024 die volle Produktion aufnehmen. Alle anderen Hersteller beziehen sie von Zulieferern, vor allem von chinesischen und südkoreanischen.

    Verschiedene Ursachen für mögliche Engpässe

    Aus meiner Sicht gibt es im Wesentlichen zwei plausible Erklärungen dafür, warum derzeit vor allem in Europa ein ausreichend großes Angebot an Batteriezellen fehlen könnte.

    Erstens könnte es sein, dass zwar genug Batteriezellen hergestellt werden, es aber an der Qualität mangelt. Es ist eben ein Unterschied, ob ein Lithium-Ionen-Akku einen Handstaubsauger oder einen tonnenschweren SUV antreiben soll. Die Nachfrage nach Batteriezellen steigt derzeit weltweit stark an, sodass Qualitätsprobleme beim Hochfahren der Produktion sehr wahrscheinlich sind. Wir kennen das aus anderen Bereichen, wo die Nachfrage plötzlich sprunghaft anstieg, und das Angebot zwischenzeitlich quantitativ und/oder qualitativ nicht mithalten konnte.

    Außerdem könnten – zweitens – die Hersteller von Batteriezellen derzeit aber auch einfach noch nicht über ausreichend große Kapazitäten verfügen. Im Zweifelsfall dürften die chinesischen und südkoreanischen Produzenten erst einmal die heimische Autoindustrie versorgen, bevor die europäischen Konkurrenten an die Reihe kommen. Das ist vor allem bei der staatlich gelenkten Wirtschaft in China denkbar.

    Aktuell kommt noch die Corona-Epidemie dazu, die ganze Lieferketten zu unterbrechen droht. Zumindest dabei handelt es sich allerdings voraussichtlich um einen zeitlich begrenzten Effekt.

    Die gute Nachricht ist, dass derzeit auch in Europa im großen Stil Batteriezellen-Fabriken aus dem Boden gestampft werden. Die Produktionskapazitäten werden sich in den kommenden Jahren signifikant erhöhen. Dann wird es allerdings passieren, dass der Flaschenhals in der Wertschöpfungskette weiter nach unten rutscht. Es ist nämlich bislang keineswegs sichergestellt, dass die Produktionskapazitäten für die benötigten Batterierohstoffe ausreichen. Denn der entsprechende Ausbau stockt vielerorts. Vielmehr hat beispielsweise der Lithium-Produzent Galaxy Ressources angekündigt, seine Produktion angesichts des (zu) niedrigen Lithium-Preises signifikant herunterzufahren und den Rohstoff in den Lagerstätten zu belassen, bis die Notierungen wieder auf ein angemessenes Niveau steigen. Langfristig ist das Galaxy-Management angesichts der zunehmenden Verbreitung von Elektro-Autos und stationären Energiespeichern für die Lithium-Nachfrage optimistisch.

    Wie die Aktienkurse der Lithium-Unternehmen reagieren, wenn der Preis für das Leichtmetall anzieht, haben wir das bislang letzte Mal im Jahr 2017 erlebt.

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    veröffentlicht am 17. Februar 2020 in der Rubrik Presse - News
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