• Alle Freunde und Mitwirkenden des Monodrama-Festivals freuen sich auf den 13. November, wenn Direktorin Jolanta Sutowic ihr umfangreiches Programm endlich starten kann.

    BildNach einer Pandemie bedingten Zwangspause wird es im November brennend erwartet. Alle Freunde und Mitwirkenden des Monodrama-Festivals freuen sich auf den 13. November, wenn Direktorin Jolanta Sutowicz ihr umfangreiches Programm endlich starten kann.

    Als einer der prominentesten Gäste wird die polnische Regisseurin Agnieszka Holland erwartet. Ihr in Deutschland wohl bekanntester Film „Hitlerjunge Salomon“ brachte ihr einen Golden Globe als bester fremdsprachiger Film sowie eine Oscar-Nominierung für das beste Drehbuch ein. Als die Jury, die die deutschen Nominierungen für den Oscar vornimmt, sich weigerte, den Film zu nominieren, löste dies in Deutschland eine Kontroverse aus; sie wurde vom Produzenten Artur Brauner sogar des Antisemitismus bezichtigt.

    Die Darsteller, die gewöhnlich aus der ganzen Welt nach Kiel anreisen, kommen diesmal aus dem europäischen Umland, Corona macht auch im zweiten Jahr immer noch ausreichend Buchungsprobleme. „Solo-Künstler aus der Nähe sind eher Garant, dass in 2021 THESPIS in Kiel wieder stattfinden kann“, sagt Jolanta Sutowicz, „Thespis wird auch dieses Mal ein internationales Festival werden. Bloß ein bisschen anders.“

    Bis zu 16 Produktionen sollen dann vom 13. bis 20. November zu sehen sein. Die Namen der Monodrama-Protagonisten lauten sich gut und teils recht bekannt an, darunter die Französin Dominique Frot, die das Festival mit einer szenischer Bearbeitung des Romans „Die Tagesordnung“. eröffnen soll. Autor Eric Vuillard erhielt für diese Parabel über die Machtübernahme der Nazis und die Arrangements der Mächtigen 2018 den Prix Goncourt.

    Raafat Daboul, Sad, so nennt er sich, verkauft Rosen. Jede Nacht bricht der junge Mann auf und läuft mit einem Strauß roter Rosen von Kneipe zu Kneipe. Sads Heimatstadt, so erzählt er, ist das irakische Basra, das er wegen des Kriegs verlassen hat. Er erzählt von seinem Leben als Fremder und macht sich dabei die Ablehnung, die ihm entgegenschlägt, auf groteske Art zu eigen.

    Nach seinem gefeierten ersten Auftritt beim 7. THESPIS 2010, kehrt der New Yorker Schauspieler David Calvitto noch einmal mit seinem international vielfach ausgezeichneten Stück THE EVENT nach Kiel zurück.

    Ebenso wird The King of Monodrama, Pip Utton, als überaus beliebter Festivalgast ein weiteres Mal seinen Francis-Bacon-Monolog darbieten, den es sich lohnen wird nach all den Jahren Bühnenerfahrung ein erneutes, vielleicht sogar gereifteres Mal zu erleben.

    Der polnische Schauspieler Marcin Bortkiewicz verwickelt – basierend auf Thomas Manns Roman DOKTOR FAUSTUS – das Publikum immer wieder überraschend in seine Erzählung, und wenn schließlich der Teufel selbst auf der Bühne erscheint, ist jeder bereit, ihm aus der Hand zu fressen …

    Despina Sarafidou präsentiert ihre Odyssee, Sergio Blancos KASSANDRA, eine Stand-up-Tragödie, in schlechtem Englisch und erzählt gleichzeitig von unserer eigenen Suche nach Sinn und Hoffnung. Krieg, Macht, Gewinner und Verlierer, Humor und Sarkasmus. Euripides und Bugs Bunny, Abba, Manchester United und Scarlett O‘ Hara. …

    Das Autorenduo Manuel Dominquez und Zazie Schubert-Wurr erzählt mit Sorgfalt und Engagement die Geschichte der Begegnungen mit der Musikerin Mariem Hassan. Ihr Buch beginnt 1997 und lässt die Jahre bis 2015 Revue passieren. Die Texterin, Musikerin und Sängerin mit ihren Liedern, die traditionellen Wurzeln und die Weiterentwicklung ihrer Musik stehen dabei im Mittelpunkt.

    Markus Dentler ist Krapp, ein kauziger, älterer Schriftsteller, der sein Leben auf Bändern dokumentiert hat. Alljährlich zeichnet er die Erlebnisse des vergangenen Jahres auf Ton- und Videobändern auf und hört bei dieser Gelegenheit selbst gerne in alte Aufzeichnungen hinein. Immer wieder spult er das an seinem 39. Geburtstag aufgenommene Band zurück, um einen vielleicht glücklichen Augenblick zu rekapitulieren. … Samuel Beckett schrieb diesen Meilenstein in der Geschichte des Monodramas.

    In guter Tradition werden in den von Theaterleuten geleiteten Symposien auch dieses Mal Aspekte der Bühnenkunst beleuchtet, erörtert und diskutiert. Eingeladen sind u.a. Mohamed Alafkam (Präsident International Theater Institut), Autor Nick Awde (The Stage) und Dieter Topp (Präsident KulturForumEuropa) …

    Alle Informationen, Zeiten, Spielorte und Tickets unter www.thespis.de

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    12. Monodrama-Festival Thespis in Kiel

    veröffentlicht am 25. Oktober 2021 in der Rubrik Presse - News
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