• Vertrauen in Unternehmen und Organisationen bezüglich dem Gebrauch von personenbezogenen Daten seit dem Inkrafttreten der DSGVO um ein Drittel gestiegen- aber nur ein Viertel der Befragten sind sich sicher zu erkennen ob ein Unternehmen die DSGVO einhält

    Ein Jahr nach dem Inkrafttreten der DSGVO zieht eine neue TrustArc Studie Bilanz – wie sich die Einstellung der Bevölkerung zum Datenschutz verändert hat

    LONDON – 29. Mai 2019 – TrustArc, ein führendes Unternehmen für Datenschutzmanagement, gab heute neue Erkenntnisse aus einer Online-Studie bekannt, die von Ipsos MORI, einem globalen Forschungs- und Beratungsunternehmen, im Auftrag von TrustArc durchgeführt wurde. In Großbritannien ansässig Personen im Alter von 16 bis 75 Jahren wurden eine Reihe von Fragen im Zusammenhang mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO),
    die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, gestellt.

    Seitdem die DSGVO vor einem Jahr in Kraft getreten ist vermeldet mehr als ein Drittel (36%) der Befragten ein gesteigertes Vertrauen in Unternehmen und Organisationen, wenn es um ihre persönlichen Daten geht. Es herrschte eine positive Stimmung in Bezug auf Durchsetzungsmaßnahmen – die Hälfte (47%) der Befragten hat einen Teil ihrer in der DSGVO stehenden Datenschutzrechte ausgeübt. Des Weiteren gaben 57% der Befragten an, geneigt zu sein, Webseiten mit einem Zertifizierungszeichen oder -siegel bevorzugt zu benutzen, da so die Einhaltung der DSGVO demonstriert wird.

    Die Studie berichtet über zwei Reaktionen bezüglich der Auswirkungen der DSGVO auf die Privatsphäre der Verbraucher. Positiv ist zu vermerken, dass mehr als ein Drittel der Befragten sei dem Inkrafttreten der DSGVO Unternehmen und Organisationen ein gesteigertes Vertrauen entgegenbringen, wenn es um personenbezogene Daten geht. Eine positive Rückmeldung gab es auch bezüglich der Durchsetzungsbemühungen, sagt Chris Babel, CEO von TrustArc. Unternehmen sollten dies jedoch nicht so interpretieren, dass ihre Arbeit getan ist. Die Bereitstellung transparenterer Möglichkeiten zum Nachweis der Einhaltung der DSGVO und die rechtzeitige Beantwortung von Datenschutzanfragen tragen wesentlich dazu bei, das Vertrauen der Verbraucher zu stärken und Websitenutzung sowie den Online-Einkauf zu steigern.

    Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.

    1. Das Vertrauen in Unternehmen bezüglich personenbezogener Daten nimmt zu
    36% der Befragten gaben ein gesteigertes Vertrauen in Unternehmen und Organisationen an, wenn es um ihre personenbezogenen Daten geht (44% bei den 16- bis 24-Jährigen und 41% bei den 25- bis 34-Jährigen). Nur ein Drittel oder weniger der 35- bis 44-Jährigen, 45- bis 54-Jährigen und 55- bis 75-Jährigen gabt an, mehr Vertrauen zu haben. Frauen zeigten mit 38% mehr Vertrauen in Unternehmen und Organisationen als Männer mit 33%.

    2. DSGVO Compliance zu verstehen ist eine Herausforderung
    25% der Befragten sind zuversichtlich, dass sie erkennen können, ob ein Unternehmen oder eine Organisation die DSGVO-Bestimmungen erfüllt, gegenüber 33%, die nicht zuversichtlich sind. Geografischen gab es einige Unterschiede – 33% der Befragten in Nordirland gaben an, dass sie zuversichtlich sind, was deutlich höher im Vergleich zu Wales (17%) ist.

    3. Datenschutzzertifizierungen können das Verhalten beeinflussen
    57% der Befragten würden eher Webseiten, welche die Einhaltung der DSGVO mit einem Zertifizierungszeichen oder -siegel nachweisen können, benutzen, gegenüber 9% der Befragten, für die es keine besondere Rolle spielt. Es gab bemerkenswerte Unterschiede in Bezug auf die geografische Lage; In Schottland waren die Befragten deutlich zuversichtlicher (67%) im Vergleich zu dem Rest von England.

    56% würden eher mit Unternehmen und Organisationen zusammenarbeiten, die über ein Zertifizierungszeichen oder -siegel verfügen, welches die Einhaltung der DSGVO nachweist, während 8% anderer Meinung sind. Die Zustimmung ist bei Haushalten mit höherem Einkommen größer (65%).

    4. Junge Erwachsene beurteilen am positivsten, wie gut die Durchsetzung der DSGVO funktioniert hat
    34% der Befragten stimmen zu, dass die behördliche Durchsetzung der DSGVO Datenschutzbestimmungen gut funktioniert hat, während dies bei 14% nicht der Fall ist. Es gab signifikante altersbedingte Unterschiede, bei denen jüngere häufiger als ältere Befragte der Meinung waren, dass diese Regelung gut funktioniert hat (46% der 16- bis 24-Jährigen stimmen zu, verglichen mit 28% der 55- bis 75-Jährigen).

    5. Die Befragten üben die Datenschutzrechte der DSGVO aus
    47% der Befragten haben ihre Datenschutzrechte der DSGVO ausgeübt, indem sie eine oder mehrere von acht Anfragen an eine Webseite, ein Unternehmen oder eine Organisation gesendet haben. Auf die Frage, welche dieser acht Rechte die Befragten in den letzten 12 Monaten ausgeübt haben, lauten die Antworten wie folgt:

    – E-Mail-Marketing deaktivieren / abbestellen = 35%
    – Deaktivieren der Installation von Cookies / Nichtzustimmen der Installation von Cookies = 23%
    – Nutzung meiner persönlichen Daten einschränken = 13%
    – Meine persönlichen Daten löschen = 10%
    – Meine persönlichen Daten korrigieren = 6%
    – Beantragung auf Zugriff meiner persönlichen Daten: 5%
    – Beantragung zur Weitergabe meiner persönlichen Daten: 3%
    – Datenschutzbeschwerde an eine Aufsichtsbehörde richten: 3%

    Es gab signifikante Unterschiede in Bezug auf das Geschlecht der Befragten, wobei 52% der Frauen und 42% der Männer ihre diesbezüglichen Rechte wahrnahmen.

    43% der Befragten gaben an, diese Datenschutzrechte in den letzten 12 Monaten nicht ausgeübt zu haben. Die Ausübung dieser Rechte nimmt mit zunehmendem Alter fortschreitend zu: 32% der 16- bis 24-Jährigen, 33% der 25- bis 34-Jährigen, 45% der 35- bis 44-Jährigen, 46% der 45- bis 54-Jährigen und 52% der 55-75-Jährigen.

    Für weitere Informationen laden Sie die Infografik zur Studie hier herunter GDPR Consumer Research Infographic. Eine Zusammenfassung der Fragen und Antworten gibt es hier: GDPR Consumer Research Survey.

    Forschungsmethodik
    Im Auftrag von TrustArc hat Ipsos MORI zwischen dem 15. und 17. Mai 2019 im Vereinigten Königreich 2.230 Erwachsene im Alter von 16 bis 75 Jahren befragt. Die Interviews wurden online über den i: Omnibus von Ipsos MORI durchgeführt. Eine Quotenstichprobe der Befragten wurde mit Quoten befragt, die nach Alter, Geschlecht und geografischer Wohnregion festgelegt wurden. Die endgültigen Umfragedaten wurden bei den Analysedaten mit der bekannten Population dieser Zielgruppe gewichtet.

    Über TrustArc
    Seit über zwei Jahrzehnten ist TrustArc führend im Datenschutz und der Einhaltung von Datenschutzbestimmungen. Das Unternehmen bietet eine unübertroffene Kombination aus innovativer Technologie, Expertenberatung und TRUSTe-Zertifizierungslösungen, die zusammen alle Phasen des Datenschutz-Programm-Managements abdecken. Die TrustArc-Plattform kann auf acht Jahre Betriebserfahrung in einer Vielzahl von Branchen und Kundenanwendungsfällen zurückblicken und ist durch einen umfassenden Service, tief gehendes Datenschutz-Know-how und bewährte Methoden, die durch Tausende von Kundenprojekten kontinuierlich verbessert wurden, gestärkt. Mit Hauptsitz in San Francisco und unterstützt von einem globalen Team in Nord- und Südamerika, Europa und Asien, hilft TrustArc seine Kunden weltweit dabei Compliance zu demonstrieren, Risiken zu minimieren und Vertrauen aufzubauen. Weitere Informationen finden Sie auf der TrustArc Webseite, auf dem Blog und auf LinkedIn.

    Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an:
    pr@trustarc.com

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    TrustArc
    800 – 835 Market Street
    94103 San Francisco
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    TrustArc ist aufgrund der speziellen Zusammensetzung seines Angebots führender Anbieter im Bereich der Einhaltung des Datenschutzes und für Lösungen im Risikomanagement.

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    veröffentlicht am 29. Mai 2019 in der Rubrik Presse - News
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