• Die Blockchain-Plattform bietet den Nutzern entscheidend mehr Sicherheit, Transparenz und Effizienz, Prozesse sind besser nachvollziehbar.

    Auf einen Blick:

    o Erste digitale Plattform für den weltweiten Handel mit Reis – eines der meistgehandelten Lebensmittel
    o Die Rice Exchange Blockchain-Plattform automatisiert und reduziert die Komplexität des Reishandels, erhöht den Sicherheitsgrad, die Transparenz, die Effizienz, die Verfolgbarkeit und das Vertrauen durch verifizierbare, sichere Daten
    o Die Expertise von Fujitsu im Hinblick auf die Hyperledger Fabric Blockchain-Technologie trägt entscheidend zur Realisierung einer automatisierten Unternehmensplattform bei, die Friktionspotenziale innerhalb der Reis-Supply Chain eliminieren, die Risiken minimieren und die Kosten für Händler, Versicherer, Speditionen und weitere Stakeholder senken kann

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    München, 5. November 2019 – Fujitsu und Rice Exchange (Ricex) bringen die weltweit erste Blockchain-basierte Plattform für den Reishandel auf den Markt. Sie bietet den Nutzern entscheidend mehr Sicherheit, Transparenz und Effizienz, Prozesse sind besser nachvollziehbar. Dadurch sorgt die Plattform insgesamt für mehr Vertrauen – in einem Marktsegment, das insgesamt 450 Milliarden US-Dollar umschließt.

    Ricex ist die erste digitale Plattform für den An- und Verkauf von Reis, eines der weltweit meistgehandelten Grundnahrungsmittel. Die Plattform digitalisiert den Handel durch den Einsatz von Blockchain Distributed Ledger Technology (DLT). Sie bietet eine Vielzahl von Vorteilen: Käufer, Verkäufer und Service-Dienstleister können leicht zueinander finden, verhandeln – und dabei dank der nahtlosen Integration und der verifizierbaren Daten ohne weiteren Aufwand auch noch die Themen Versicherung, Transport, Warenprüfung und Abwicklung erledigen.

    „Die Handelsplattform für Reis macht das Geschäft sicherer und effizienter. Dank der Distributed Ledger-Technologie von Fujitsu können wir viele der potenziellen Hürden und Schwierigkeiten umgehen, die bislang einen risikoarmen Austausch behinderten. Jetzt können sich die Käufer sicher sein, dass sie stets gute Ware zu einem fairen Preis erhalten“, erklärt Stephen Edkins, CEO von Ricex.

    Der Einsatz der DLT-Plattform sorgt für ein neues Vertrauen im bislang stark fragmentierten internationalen Reis-Geschäft. Die Plattform versorgt alle Beteiligten mit verifizierten, manipulationssicheren Daten. Die Käufer und Verkäufer selbst können sich genauso darauf verlassen wie Spediteure, Warenbegutachter, Behörden und die Betreiber der Zahlungssysteme. Die Distributed Ledger-Technologie vermeidet potenzielle Friktionen und Verzögerungen in der Supply Chain. Die Verlässlichkeit der Echtzeit-Daten sorgt für jene Transparenz, die ein wirklich freier Handel unbedingt benötigt.

    So können die Kunden bzw. Käufer auf der Ricex-Plattform gezielt nach Reis suchen, der nachhaltig angebaut wird und entsprechend zertifiziert ist. Das nützt beiden Seiten: Der Kunde kann sicher sein, bei einer vertrauenswürdigen Quelle einzukaufen, während der Verkäufer guten Gewissens einen Premium-Zuschlag für sein garantiert nachhaltig produziertes Angebot verlangen kann.

    Frederik De Breuck, Head des Fujitsu Blockchain Innovation Centers in Brüssel, kommentiert: „Der Nachhaltigkeitsfaktor ist gewissermaßen automatisch in die Rice Exchange-Plattform eingebaut, genauso wie Sendungsverfolgung und Herkunftsangaben – ein schönes Beispiel für den vielseitigen Nutzen der Blockchain-Technologie. Ricex zeigt anschaulich, wie sich der Ansatz von Fujitsu bei Distributed Ledger-Technologien als zusätzlicher Layer auch in große Unternehmensarchitekturen integrieren lässt. Die Technologie ist viel mehr als ,nur‘ eine End-to-End-Lösung. Für uns ist wichtig, dass DLT mit existierenden Infrastrukturen interagieren kann – dadurch kann ein großer Mehrwert erzielt werden.“

    Neue Fujitsu DLT-Lösung läuft auf Hyperledger Fabric
    Fujitsu stellt eine betriebsbereite, private und zugelassene DLT Scale-out-Lösung auf Basis von Hyperledger Fabric zur Verfügung. Diese Variante wurde eigens für Unternehmen entwickelt und bietet zahleiche anspruchsvolle Automatisierungsfunktionen. Ricex hat das Fujitsu Blockchain Innovation Center (BIC) in Brüssel als Parter der Wahl für die Integration der Lösung ausgesucht. Das BIC verfügt über die erforderliche Blockchain-Expertise im Zusammenhang mit Architekturen auf Grundlage von Hyperledger Fabric. Zudem kann Fujitsu mit dem besonders flexiblen DevOps-Ansatz aufwarten, der sowohl operative als auch entwicklungsrelevante Services beinhaltet – alles auf Basis der Scrum/Agile-Methode.

    Das Fujitsu BIC nutzt Microsoft Azure für das Agilitäts- und Entwicklungspotenzial der Plattform. Azure liefert auch das Produktionsumfeld für die ‚Blockchain-as-a-Service‘-Angebote von Fujitsu, zum Beispiel DocumentFlow und InvoiceFlow. Im Zuge der Arbeit an der Reis-Handelsplattform nutzt das Unternehmen die globale Dimension von Azure als sichere und zuverlässige Grundlage.

    „Die digitale Plattform Rice Exchange verändert den globalen Reishandel mit Hilfe von Blockchain. Mit mehr globalen Regionen als jede andere Cloud-Plattform ist Microsoft Azure die perfekte Grundlage für Ricex und Fujitsu, um diese innovative Lösung erfolgreich anzubieten“, sagte Takuya Hirano, Vice President, Global SI Partners, Microsoft Corporation.

    Undurchsichtig, komplex und prozessintensiv: das Geschäft mit dem Reis
    Der Handel mit Reis ist ein sehr komplexes, nicht immer vollständig transparentes Geschäft, das viele, teilweise aufwändige Prozesse beinhaltet. Vieles wird nach wie vor auf Papier erledigt. Die Sicherheitsbestimmungen für Reisimporte sind von Land zu Land unterschiedlich, Dokumente müssen verglichen, geprüft und manuell angepasst werden. Das kostet – und beinhaltet auch immer die Gefahr menschlicher Fehler. Zudem müssen die Dokumente zusammen mit der Ware transportiert werden. Dabei können sie verloren gehen oder unbrauchbar werden. Mit der Rice Exchange-Plattform kann eine entscheidende Vereinfachung erreicht werden, die letzten Endes eine korrekte Dokumentation und damit auch die Compliance sicherstellt. Unter dem Strich bedeutet das weniger Transaktionskosten und Back-End-Aktivitäten – und vor allem viel mehr Transparenz.

    Die Menge der international gehandelten Reiskörner hat sich innerhalb der letzten drei Jahrzehnte verfünffacht. Das hängt mit der demografischen Entwicklung zusammen, wirft aber auch Fragen nach Nahrungsmittelsicherheit und Wasserverbrauch auf. Anders als die üblichen Getreidearten gibt es bei Reis eine große Variantenvielfalt und unterschiedliche Verarbeitungsarten. Das sorgt für viele unterschiedliche Preise. Bis dato wurde der internationale Reishandel von einer eher überschaubaren Gruppe kontrolliert, was zwangsläufig zulasten der Transparenz ging. Kaum einer der Beteiligten kann den gesamten Markt übersehen. Das ist besonders da von Nachteil, wo es auf nachprüfbare Qualität und Zuverlässigkeit von Anbietern ankommt.

    Die am Handel Beteiligten haben sich mit der Situation arrangiert und die Nachteile einkalkuliert. Mit der Distributed Ledger-Technologie hat dieser Missstand aber nun ein Ende.

    Das Fujitsu Blockchain Innovation Center und weitere DLT-Aktivitäten in Europa
    Fujitsus Blockchain Innovation Center bietet ein „Proof of Business Assessment in a week“, das sich auf den Geschäftswert eines Blockchain-Projekts konzentriert, inklusive möglicher externer Stakeholder und Unternehmensstrukturen. Es beinhaltet die Implementierung einer Minimalprodukt-Lösung. Für Unternehmen, die bereits Erfahrungen mit Blockchain gesammelt und ihren eigenen Anwendungsfall – entweder als Code oder auf dem Papier – entwickelt haben, bietet der „Proof of Business: Use Case Architecture Deep Dive“ einen tieferen Einblick als das „Proof of Business Assessment in a week“. Das Fujitsu Digital Incubation Team Blockchain mit Sitz in München arbeitet eng mit dem BIC zusammen und steht mit entsprechender, technologischer Kompetenz auch Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Seite.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Fujitsu Technology Solutions
    Herr Michael Erhard
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    Deutschland

    fon ..: +49 89 62060 1316
    web ..: http://www.fujitsu.com/de/
    email : michael.erhard@ts.fujitsu.com

    Pressekontakt:

    FleishmanHillard Germany GmbH
    Herr Enno Hennrichs
    Blumenstraße 28
    80331 München

    fon ..: 089 23031-627
    web ..: http://www.fleishman.de
    email : fujitsu-PR@fleishmaneurope.com


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    veröffentlicht am 6. November 2019 in der Rubrik Presse - News
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