• Versuche mit CR-7-behandelten Sojabohnen ergaben ein um 36 % größeres Wurzelsystem und eine um 16 % größere Stängel- und Blattgewebemasse

    Mississauga, Ontario, Kanada und Sacramento, Kalifornien, USA (9. März 2022) – Bee Vectoring Technologies International Inc. (das Unternehmen oder BVT) (CSE: BEE) (OTCQB: BEVVF) (CVE:BEE) hat heute positive Ergebnisse im Rahmen seiner Fortschritte mit dem proprietären biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel Clonostachys rosea CR-7 (CR-7) im Markt für Saatgutbehandlung bekannt gegeben. Es handelt sich um eine bedeutende neue Umsatzchance für das Unternehmen. Die von BVT im Jahr 2021 absolvierten Versuche stützten sich auf die positiven Ergebnisse aus den im Jahr 2020 in den USA und der Schweiz durchgeführten Proof-of-Concept-Studien.

    Dies sind die ersten Daten, die uns für CR-7 bei einer wichtigen Reihenkultur wie Sojabohnen vorliegen, sagt Ashish Malik, CEO von BVT. Dieser Kulturpflanzentyp ist von großem Interesse für multinationale Konzerne und es liegen uns bereits Interessensbekundungen von acht Unternehmen vor, denen wir unsere Ergebnisse aus dem Jahr 2021 präsentiert haben. Eines davon führt selbst eigene unabhängige Versuche durch.

    Im Rahmen der Versuche des Jahres 2021 wurde Sojabohnensaatgut vor der Aussaat mit CR-7 behandelt, und zwar zusammen mit und im Vergleich zu anderen Produkten zur Saatgutbehandlung. Ziel der Saatgutbehandlung ist es, das Saatgut und die keimende Pflanze bei der Bekämpfung verschiedener Bodenschädlinge und -krankheiten zu unterstützen und das Auflaufen und die Vitalität der Pflanze in den frühen Stadien zu fördern, damit die Pflanze ihr genetisches Ertragspotenzial besser ausschöpfen kann. Der Vorteil dieses Ansatzes liegt in der Präzision: Im Gegensatz zu Blattsprays gelangen bei der Saatgutbehandlung 100 % des Produkts auf die Pflanze, und in einigen Fällen werden der Pflanze Eigenschaften vermittelt, von denen sie während der gesamten Vegetationsperiode profitiert.

    BVT führte zusammen mit renommierten Sojabohnenforschern Saatgutbehandlungsversuche in den US-Bundesstaaten Iowa, Illinois und Wisconsin durch und erzielte dabei sehr positive Ergebnisse. Die Zugabe von CR-7 zur Basissaatgutbehandlung führte in der vegetativen Phase, wenn die Pflanzen Blätter, Stängel und Wurzeln wachsen lassen, um die Ressourcen zu sammeln, die sie für die Blüte- und Fortpflanzungsphase benötigen, zu gesünderen Pflanzen. In diesem Stadium wiesen die mit CR-7 behandelten Pflanzen im Vergleich zur Basissaatgutbehandlung durchschnittlich 36 % mehr frische Biomasse unter der Erde (ein Maß für die Stärke des Wurzelsystems der Pflanze) und 16 % mehr frische Biomasse über der Erde (ein Maß für die Menge an Gewebe in Stängeln und Blättern) auf.

    Darüber hinaus erwies sich CR-7 im Rahmen der Versuche als wirksames Mittel gegen das sogenannte Sudden-Death-Syndrom (SDS), eine Krankheit, die Sojabohnenzüchter vor ernste Probleme stellt. Diese Krankheit wird durch den bodenbürtigen Krankheitserreger Fusarium virguliforme verursacht, der die Wurzeln und den unteren Stengelteil der Pflanze befällt. Die Krankheit betrifft vor allem Blüten und junge Schoten, was zu erheblichen Ertragseinbußen führt. Die Ergebnisse zeigen, dass CR-7 das Sudden-Death-Syndrom in gleichwertiger Weise bekämpft wie die aktuellen Branchenstandards für chemische und biologische Produkte. BVT wird seine Arbeiten zur Saatgutbehandlung im Jahr 2022 fortsetzen. Es soll ein zweites Jahr mit Feldversuchen folgen.

    Sojabohnen stellen für BVT eine bedeutende Marktchance dar. Weltweit ist eine Gesamtfläche von 320 Millionen Acres bepflanzt, davon 86 Millionen in den Vereinigten Staaten, 98 Millionen in Brasilien und 40 Millionen in Argentinien.(1) Laut Schätzungen von BVT erhalten rund 80 % der Sojabohnen in den Vereinigten Staaten vor der Aussaat eine Saatgutbehandlung, etwa 50 % davon eine biologische Impfstoffbehandlung.

    Der Markt für Saatgutaufbereitung ist ein Spezialmarkt mit verschiedenen Vertriebskanälen in den wichtigsten Anbauregionen, wo Kenntnisse über die Genetik der Saatgutsorten und die Beziehungen zu den Saatgutunternehmen von großer Bedeutung sind. Diesen Markt will BVT als Technologieanbieter für seine Partner erschließen.

    Nach dem ersten Jahr sind das tolle Ergebnisse. Sie ermöglichen uns, mit potenziellen Partnern in Kontakt zu treten, die ihr Produktangebot im Bereich der Sojabohne, einer der weltweit wichtigsten Kulturpflanzen, differenzieren wollen, fügt Herr Malik hinzu. Wir haben zwei unterschiedliche Optionen aufgezeigt, wie man ein solches Portfolio aufwerten kann – als Möglichkeit zur Ertragssteigerung in Kombination mit aktuellen Sojaimpfstoffen, und zur Bekämpfung von SDS. Über eine künftige Lizenzvereinbarung könnte BVT möglicherweise beachtliche Jahreslizenzgebühren aus dieser Anwendung erzielen. Dies ist eine faszinierende Entwicklung für das Unternehmen.

    (1) Quelle: USDA, World Agricultural Production, 2022

    Über Bee Vectoring Technologies International Inc

    Das Agrartechnikunternehmen BVT ist ein sogenannter Marktdisruptor, der mit einer bedeutenden globalen Marktchance im 240 Milliarden Dollar schweren Pflanzenschutz- und Düngemittelmarkt punkten kann. BVT ist Vorreiter eines natürlichen Präzisionslandwirtschaftssystems, das chemische Pestizide und übermäßige Sprühanwendungen von Pflanzenschutzmitteln ersetzt, indem es für Kulturpflanzen biologische Alternativmethoden zu Pestiziden entwickelt und kommerziell gezüchtete Bienen einsetzt. Die preisgekrönte Technologie von BVT, das sogenannte Präzisionsvektoring, ist für Bienen völlig unschädlich und bietet die Möglichkeit, winzige Mengen natürlich gewonnener Pestizide (sogenannte Biologika) direkt auf die Blüten zu bringen, wodurch ein besserer Pflanzenschutz und höhere Ernteerträge als mit herkömmlichen chemischen Pestiziden erzielt werden. So wird auch die Gesundheit des Bodens, des Mikrobioms und der Umwelt verbessert. Derzeit verfügt BVT über mehr als 65 erteilte Patente, mehr als 35 Patentanmeldungen in allen wichtigen Agrarländern weltweit sowie eine bei der US-Umweltschutzbehörde EPA eingebrachte Registrierung seines Produkts Vectorite mit CR-7 (EPA-Registrierungsnummer 90641-2) für den Verkauf als registriertes biologisches Fungizid für den Einsatz bei den gekennzeichneten Kulturen.

    Weitere Informationen können über die Website des Unternehmens unter www.beevt.com abgerufen werden. Für regelmäßige News Updates tragen Sie sich bitte in die Mailingliste des Unternehmens unter www.beevt.com/newsletter ein.

    Unternehmenskontakt
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    Bee Vectoring Technologies meldet bedeutende Fortschritte bei der Behandlung von Sojabohnensaatgut und Interesse seitens großer Hersteller von landwirtschaftlichen Betriebsmitteln

    veröffentlicht am 9. März 2022 in der Rubrik Presse - News
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