• Der Hund ist der älteste und treueste Freund des Menschen. Er hat es verdient artgerecht ernährt zu werden.

    BildHerr Baumhögger, Sie gelten als der Fütterungsexperte und sind im Kreis Lippstadt/Paderborn seit Jahren bekannt. Mit Ihren Tipps für eine optimale Ernährung helfen Sie vielen Hundebesitzern Fehler zu vermeiden. Vielen Dank das Sie uns die Gelegenheit geben, Sie heute persönlich zu interviewen.

    Sie liefern Hundehaltern seit Jahrzehnten wertvolle Informationen für eine bedarfsangepasste Hundeernährung. Warum liegt Ihnen dieses Thema so sehr am Herzen?
    Franz Baumhögger: „Der Hund ist der älteste und treueste Freund des Menschen. Er hat es verdient artgerecht ernährt zu werden. Selbst ein Wellensittich als Körnerfresser wird oftmals artgerechter ernährt als ein Hund. Und nie käme man auf den Gedanken, ein Pferd anstatt mit Gras, Heu oder Hafer mit Fleisch zu ernähren.“

    Warum haben Sie sich für den Handel mit Hundenahrung entschieden? Sie betreiben das Geschäft bereits seit 25 Jahren erfolgreich.
    Franz Baumhögger: „Weil ich im Alter von 10 Jahren endlich meinen ersten eigenen Hund bekam und schon damals in den 1960’er Jahren mit dem Fahrrad, Eimer am Lenkrad, die örtlichen Metzger abfuhr und um Fleischabfälle wie Pansen grün, Königskopf (Blättermagen), Knochen etc. bat. Meinem Axel bekam es sehr gut, er hatte immer ein Fell wie geleckt und es machte auch Freude ihm beim gierigen Fressen zuzuschauen. Später lag es für mich nahe, meine Erfahrungen auch anderen Hundehaltern mitzuteilen und sie von der Fleischernährung zu überzeugen. Übrigens hieß es seinerzeit: „Da gibt’s jetzt Trockenfutter für den Hund.“ „Wie, was?“ „Ja, bei der Genossenschaft gibt’s das.“ Also habe auch ich mir so einen Sack geholt. Damals noch ganz schmucklos von beige-brauner Farbe, so wie man das heute noch von Getreidesäcken kennt. Nur ein kleiner Aufkleber war drauf. Von diesem Zeitpunkt an wurden die Verpackungen immer aufwendiger; ob es mit dem Inhalt auch so ging, wage ich jedoch zu bezweifeln. Auf jeden Fall ließ ich mich nicht beirren, mein Axel bekam weiter Fleisch vom Metzger und das war gut so, denn Axel war nie krank.

    Wer sind ihre Kunden und was sagen sie zu Ihrem besonderen Lieferservice?
    Franz Baumhögger: „Meine Kunden kommen aus allen Bevölkerungsschichten. Durchweg sind es Menschen, die aus Liebe zum Tier eine natürliche Ernährung bevorzugen. Dieses Ansinnen ermögliche ich ihnen durch meinen regelmäßigen und zuverlässigen Lieferservice.

    Heute weiß man das Übergewicht oder Harnsteine bei Hunden fütterungsbedingte Probleme sind. Was raten sie den Hundehaltern?
    Franz Baumhögger: „Durch Beimischung von Zucker oder Aromastoffen bei industriell gefertigtem Futter wird die Sättigungsschranke beim Tier eingerissen. Die logische Folge: der Hund ißt mehr, als er in Wirklichkeit braucht. Dazu kommt die damit verbundene zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, da er diese Nahrungsaufnahme evolutionstechnisch nicht kennt. Bei Fleischfütterung (BARF) tritt dieses Problem nicht auf, da im Fleisch bereits Wasser enthalten ist und es nachhaltig (!) sättigt ohne den Organismus/Verdauungstrakt unnötig zu belasten. Außerdem speichelt der Hund besser ein, was einer Vorverdauung gleichkommt.

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    Viele Krankheiten können durch eine angepasste Fütterung beeinflusst werden, andere wiederum werden durch eine falsche Ernährung erst hervorgerufen oder verschlimmert. Was sind ihre Erfahrungen aus den letzten Jahrzehnten?
    Franz Baumhögger: „Die zunehmenden Futtermittel-Unverträglichkeiten und Allergien sind darauf zurückzuführen, dass immer mehr aromatisierte, gezuckerte, eingefärbte und durch Konservierungsmittel (Ethoxiquin, Zitronensäure) stets „erdfeucht“ gehaltene Leckerlis verfüttert werden. Dadurch kann eine funktionierende Darmflora nicht aufgebaut werden, bzw. wird diese ständig angegriffen. Der gut gemeinte Hinweis: verabreichte Leckerli-Menge einfach von der üblichen täglichen Futterration abzuziehen ist nicht schlüssig. Fortschritte in der Ernährung des Hundes können durch ungeeignete Leckerlis schnell zunichtegemacht werden.

    Was versteht man unter BARF und welche Vorteile hat es?
    Franz Baumhögger: „Einfacher könnte man sagen: den Hund mit rohem Fleisch ernähren. Die Vorteile sind vielfältiger Natur und es würde zu weit führen, alle aufzuführen. Ich möchte das mal ganz anders beantworten: Mein zurzeit ältester Hund ist Donkas, ein Finnischer Bracken-Rüde, 17 Jahre alt. Donkas ist Zeit seines Lebens mit Fleisch ernährt worden, hat nie einen Tierarzt gesehen und freut sich trotz seines hohen Alters bester Gesundheit. Donkas ist kein Sofa-Löwe, sondern stand in ständigem Jagdgebrauch. Zur Jagd braucht er nicht mehr, aber er hat 24 Stunden Freigang und passt aufs Grundstück auf, das ist jetzt sein großes „Hobby“.

    Viele Hundehalter möchten mehr über ihren besten Freund erfahren, tiefer in die Thematik einsteigen und Zusammenhänge besser verstehen. Was raten Sie dem Hundehalter?
    Franz Baumhögger: „Jeden Monat biete ich eine Hundesprechstunde an. Bei Interesse bitte mir eine E-Mail an service@houndexperts.de schicken. Außerdem empfehle ich das Buch „Mit dem Hund auf Du“ vom Verhaltensforscher Eberhard Trumler.“

    Die Verhaltenstherapie nimmt in vielen Hundeschulen eine immer stärker werdende Bedeutung ein. Was raten Sie Hundebesitzern mit einem ängstlichen Hund (Hibbelhund, aggressiven Hund)?
    Franz Baumhögger: „Nahezu alle Verhaltensweisen erklären sich aus dem Rudelverhalten. Hunde gehen durchaus liebevoll miteinander um, vorausgesetzt, die Rangordnung ist geklärt und gefestigt. Ob ängstlicher oder aggressiver Hund; beide haben ihre Rangordnung noch nicht gefunden, bzw. wurde ihnen noch nicht aufgezeigt.“

    Kinder und Hunde ziehen sich oft magisch an. Sie können schöne und wertvolle Zeiten miteinander haben. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein Herr Baumhögger?
    Franz Baumhögger: „Ich selbst habe als 2 1/2-jähriges Kind schon mit den Welpen unserer Terrier Hündin gespielt, sicher oft genug auch zu ungestüm. Das blieb ohne Folgen, weil „Bonni“ in unsere Familie integriert war und sie verinnerlicht hatte, dass sie nicht das „Alphatier“ war.“

    Wie eng ist der Kontakt zu den Kunden?
    Franz Baumhögger: „Den Kontakt zu meinen Kunden könnte man eher als freundschaftlich als geschäftsmäßig bezeichnen.“

    Wenn Sie nun zurückblicken, welche Tipps können Sie anderen Hundebesitzern für die Auswahl der Tiernahrung geben?
    Franz Baumhögger: „Ernähren Sie Ihren Hund natürlich mit Fleisch; lassen Sie Ihren treuen Freund doch einfach mal selbst entscheiden …“

    Herr Baumhögger, vielen Dank für Ihre Zeit und die ehrlichen Antworten.

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    veröffentlicht am 24. August 2017 in der Rubrik Presse - News
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